Premium-Sound auf die Ohren!

Sony MDR–1R

  • Komfort
  • Klang
  • Preis

Von dem japanischen Elektronikgiganten haben wir bereits einige Kopfhörer getestet. Heute nehmen wir ein weiteres Produkt aus dem Land der aufgehenden Sonne unter die Lupe, nämlich die Kopfhörer-Serie Sony MDR–1. Das geschlossene Premium-Gerät will nicht nur mit seinem tollen Design verblüffen, sondern natürlich auch mit seinem Klang. Ob die Kopfhörer-Serie uns entzücken kann, zeigt dieser Testbericht.

Ersteindruck: Alle Achtung

Ersteindruck: Alle Achtung

Ersteindruck: Alle Achtung

Im Laufe unserer Karriere haben wir bereits einige Kopfhörer ausgepackt, in den Händen gehalten, begutachtet und angehört. Dennoch hat uns der Sony MDR–1R überwältigt. Bereits beim Auspacken kann man sehen, dass sich die Japaner bei diesem Produkt ins Zeug gelegt haben. Wie zuvor erwähnt, handelt es sich hier um eine Produktreihe:

  • MDR–1R ist das Einsteigermodell
  • MDR–1RBT verfügt über Bluetooth
  • MDR–1RNC besitzt sowohl Bluetooth als auch Noise Cancelling

Wir haben uns in diesem Test lediglich das Einsteigermodell angesehen und getestet. Auffallend ist nach dem Auspacken natürlich das tolle Design. Sony hat an hochwertigen Materialien nicht gespart. Beim Aufsetzen fühlt man sich ein wenig wie in einem Fahrzeug der Oberklasse. Alles ist still und man kann ungestört Musik hören. Die unverbindliche Preisempfehlung des Einsteigermodells liegt bei 249 Euro, für die beiden Brüder verlangen die Japaner 349 beziehungsweise 399 Euro.

Tragekomfort & Verarbeitung: Absolut hochwertig

Auch wenn sich die drei Modelle der MDR–1R-Reihe in ihrer Bezeichnung unterscheiden, sind sie vom Grundaufbau identisch. Der schwarz-rote Kopfhörer besteht größtenteils aus Kunststoff, jedoch handelt es sich definitiv um hochwertiges Material. Die gesamte Konstruktion des Produkts wirkt sehr hochwertig. Der Bügel lässt sich in der Weite verstellen und rastet sehr bequem ein. Leder darf bei diesem Preis natürlich nicht fehlen – tut es auch nicht. Schön ist der rote Ring an den Ohrmuscheln, der das optische Highlight des Kopfhörers darstellt.

Wer diesen Kopfhörer unterwegs tragen möchte, der wurde von Sony nicht vergessen: Im Lieferumfang ist ein Transportbeutel enthalten. Ebenfalls enthalten sind zwei 1,2 Meter lange Kabel. Eines davon besitzt eine eingebaute Fernbedienung und Mikrofon: Damit lässt sich der Kopfhörer an Smartphones und Musikplayern betreiben. An Heimanwender hat Sony wohl nicht gedacht, denn das Kabel ist für den Gebrauch am Fernseher, Computer oder der Musikanlage definitiv zu kurz.

In puncto Tragekomfort fällt als Erstes das Gewicht auf: Mit nur 240 Gramm ist das Sony MDR–1R ein echtes Leichtgewicht, welches beim Musikhören nicht auffällt. Die butterweichen Ohrpolster und der ebenso komfortable Lederbügel unterstützen den Tragekomfort. Nach etwa fünf Stunden Dauerhören empfanden wir die Kopfhörer nicht als störend oder lästig.

Klang: Kristallklarer Sound

Klang: Kristallklarer Sound

Klang: Kristallklarer Sound

Mit dem Sony MDR–1R können Musikliebhaber problemlos auch unterwegs Musik hören, denn sie schneiden niemanden komplett von der Außenwelt ab, es sei denn, man übertreibt mit der Lautstärke. Auch die Klangkulisse, der der Kopfhörer an die Umwelt abgibt, hält sich in Grenzen. Die Nachbarn im Bus werden die Musik nur dann hören, wenn die Lautstärke des iPod über 75 Prozent beträgt – und das ist aus gesundheitlichen Gründen nicht empfehlenswert!

Für den Klangtest haben wir den Sony MDR–1R an drei Quellen betrieben: Als Erstes musste sich der Kopfhörer an unserem Stereo-Anlage behaupten: Im Test mit Audio-CDs aber auch einigen komprimierten AAC-Dateien aus dem iTunes Store konnte der Kopfhörer mit seinem neutralen, aber nicht aufregenden Klang überzeugen. Die Stimmen sind präsent und der Bass ist sehr präsent und druckvoll. Was uns ein bisschen fehlt ist die weite Soundbühne, die man in Rock-Songs gewohnt ist. Minimalistische Stücke klingen dagegen hervorragend.

Nach dem Test an der Stereo-Anlage folgten ein Test an unserem iPhone 5 sowie der Wii U Spielekonsole. Der Sound am iPhone war nahezu identisch, obwohl der Bass etwas schwachbrüstiger daherkam. An unserer Wii U haben wir keine Musik getestet, sondern Spiele: Hier konnte der bassbetonte Kopfhörer in Call of Duty: Black Ops 2 mit dem Wummern in unseren Ohren überzeugen. Stimmen werden klar und deutlich übertragen und Explosionen beben, sodass eine einfach großartige Atmosphäre aufkommt. In ZombiU mussten wir das Spiel vorzeitig abbrechen – durch die detailgetreue Wiedergabe des Sounds wurde uns das Spiel doch zu gruselig.

Fazit

Der Sony MDR–1R-Kopfhörer ist sein Geld wert. Der kristallklare Sound zu Hause oder unterwegs wird Musikliebhabern die Freizeit oder das Warten auf den Bus hörbar verkürzen.

  • entwickelt in Partnerschaft mit Sony Music Entertainment
  • optimierte Höhen und kraftvolle Bässe
  • abgedichtetes Design für ungestörten Musikgenuss
  • druckendlastende Polster für maximalen Komfort
  • kein Kabelsalat dank glatter Kabel
  • Treibereinheit: 40 mm (HD-Treibereinheit), Kalotte
  • Frequenzgang: 4 bis 80.000 Hz
  • Magnet: Neodymium
  • Impedanz: 48 Ω bei 1 kHz
  • Kabellänge: 1,2 m
  • Gewicht: ca. 240 g
  • Sony MDR–1R Kopfhörer
  • Softtasche
  • Kabel mit Mikrofon/Fernbedienung (1,2 m)
  • Verbindungskabel (1,2 m)
  • Bedienungsanleitung

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