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Lioncast Gaming Headset Stealth

Redaktion:

  • Komfort
  • Klang
  • Preis
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Vom deutschen Peripherie-Hersteller Lioncast hatten wir bereits das LX16 getestet. Nun haben wir ein weiteres Produkt des Unternehmens getestet. Das Headset ist für den Einsatz am PC als auch an der PS3 und Xbox 360 geeignet. Ob das kabelgebundene Headset überzeugen kann, zeigt unser Testbericht.

Wie ein gutes Design vom niedrigen Preis ablenken kann

Design

Design

Wie wir bereits im Test des LX16 anmerkten, ist Lioncast ein Hersteller für Konsolen- und PC-Peripherie, der sich auf die untere Preisklasse konzentriert. Ein Vergleich zu den mehr als 100 Euro teuren Produkten macht somit auch keinen Sinn. Somit wunderte uns nicht, dass die unverbindliche Preisempfehlung des in diesem Review getesteten Lioncast Gaming Headset Stealth bei nur 24,95 Euro liegt. Natürlich muss man sich bei diesem Preis die Frage stellen, ob ein solches Produkt überzeugen kann.

Die Produktverpackung sagt häufig viel über die darin enthaltene Ware aus. Der Hersteller hat erfreulicherweise nicht gespart, sodass man den Anschein hat, im Inneren verberge sich ein qualitativ hochwertiger Artikel. Der Karton ist passend zur Produktbezeichnung „Stealth“ bis auf einige kleine Details komplett in schwarz gehalten. Ein Ausschnitt in der Verpackung bietet potenziellen Käufern einen kleinen Einblick auf das Headset.

Materialien können den Preis nicht täuschen

Wo das Design vom günstigen Preis ablenken konnte, ist es spätestens beim Auspacken des Headsets nicht mehr möglich. Natürlich bestehen auch die hochwertigsten Produkte wie das Razer Chimaera zum Großteil aus Kunststoff. Wie man bereits wissen sollte, ist Kunststoff nicht gleich Kunststoff, es gibt erhebliche Qualitätsunterschiede, die bereits äußerlich erkennbar sein können. Das Stealth besteht fast komplett aus Kunststoff, Polsterung der Ohrmuschel und des Kopfbügels ausgenommen. Die Qualität dagegen ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil, alle Teile wirken durchaus stabil und sie lassen sich nicht verformen oder eindrücken. Leider sind aber auch die Scharniere aus Kunststoff, ob sie einer Langzeitbelastung standhalten können, wagen wir zu bezweifeln.

Wie sich das Plastik am Kopf anfühlt

Plastik

Plastik

Der Sitz des Headsets war in unserem Test sehr gut. Dies hat das Stealth wohl der wie zuvor erwähnt guten Polsterung, die sowohl am Kopfbügel als auch den Ohrmuscheln zu finden ist. Ebenfalls als gut befinden wir die Spannung des Bügels. Wer während dem Zocken wild mit dem Kopf hin und her wippt, wird das Lioncast Headset nicht gleich verlieren. Nach etwa vier Stunden Dauerzocken empfanden wir das Headset auch nicht als störend, nichts drückt auf die Ohren oder sorgt für ein unangenehmes Gefühl. Die Abschirmung von Außengeräuschen ist ordentlich, sodass sich Gamer voll und ganz auf ihr Spiel konzentrieren können. Übrigens: Die Kopfhörermuscheln lassen sich in alle möglichen Richtungen drehen und sogar einklappen, so eignen sie sich perfekt für den Transport zur nächsten LAN-Party.

Bass Boost sorgt für ordentlich Wumms

Der Klang des Headsets ist einer der wichtigsten Faktoren beim Kauf eines solchen Produkts. Für das Stealth hat sich Lioncast für einen 40-mm-Treiber pro Kopfhörerhälfte entschieden. Dank der Bass-Boost-Funktion soll der Klang besonders realistisch und tief reichend sein. In Realität stimmt dies nicht ganz, was angesichts des niedrigen Preises nicht wundert. Keine Frage, der Klang ist für diese Preisklasse gut. Die Tiefen klangen allerdings etwas metallisch. Auch bei hoher Lautstärke machte das Lioncast Stealth keine guten Eindrücke.

Bass Boost

Bass Boost

Achtung: An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass die maximale Lautstärke wirklich sehr laut ist und das Trommelfell zerstören kann.

Dank Bass Boost klingen Explosionen in Call of Duty und Modern Warfare sehr imposant. Das Hintergrundrauschen zerstört dagegen die schönen Eindrücke. Im Spiel sind diese zwar nicht zu hören, bei langen Pausen in Filmen dagegen schon.

Nicht überzeugend ist das Mikrofon: Es lässt sich frei bewegen und in viele Positionen biegen, es ist dabei aber immer noch nicht nah genug am Mund positioniert. Auch das Kabel ist mit einer Länge von 3,6 Metern relativ kurz geraten, zumindest für die Konsolen-Spieler.

Fazit

Wer aufgrund des niedrigen Preises skeptisch ist, wird überrascht sein. Das Lioncast Stealth ist ein solides Headset, das aufgrund seines niedrigen Preises einige Schwächen besitzt, die Käufer allerdings verzeihen können.

  • Bass Boost sorgt für realistischen & tiefreichenden Klang
  • kompatibel mit Xbox 360 und PS3
  • dank integrierter Soundkarte kompatibel mit PC als USB Headset
  • Fernbedienung am Kabel zur Lautstärkeanpassung von Sprache und Spielsound
  • Lautsprecherdurchmesser: 40mm mit Neodymium Magneten
  • Frequenzgang: 20Hz–18kHz
  • Empfindlichkeit –58db +- 3 db
  • Impedanz 32 Ohm
  • Mikrofon: Frequenzgang 50Hz–15kHz
  • Anschlussart: USB-Kabel 3.6m
  • Lioncast Gaming Headset
  • Ersatz Mikrophon-Klappe
  • Anleitung

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